Walnussbaum
Kraftbaum Walnuss - Baum der Weisheit und seelischen Reife
Inhalt
Wichtigste Daten
Mythen und Legenden über den Walnussbaum
Spirituelle Bedeutung des Walnussbaums
Affirmationen zur Energie des Walnussbaums
Wie du die Energie des Walnussbaums nutzen kannst
Heilwirkungen des Walnussbaums in der Naturheilkunde
Die schönsten Orte für Walnussbäume in Deutschland
Infografik
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Wichtigste Daten zum Walnussbaum
Deutscher Name: Walnuss
Wissenschaftlicher Name: Juglans regia
Familie: Walnussgewächse (Juglandaceae)
Herkunft / Verbreitung: Ursprünglich aus Vorderasien; heute in Europa, Nordamerika und Zentralasien verbreitet
Lebensdauer: 100–200 Jahre, teils bis über 250 Jahre
Wuchshöhe: 15–25 m, ältere Bäume können bis 30 m erreichen
Wuchsform: Groß, ausladende Krone, rundlich bis oval
Blätter: Unpaarig gefiedert, 30–60 cm lang, bis zu 20 einzelne Blättchen
Blüte: Mai bis Juni, unscheinbare, gelb-grüne Blüten
Früchte: Walnüsse – kugelig, braune harte Schale, essbarer Kern
Standort: Sonnig bis halbschattig, nährstoffreiche, lockere Böden
Wurzeln: Tiefreichend, stark verzweigt
Besonderheiten
Trägt erst nach 10–15 Jahren erste Früchte
Bekannt für aromatische Nüsse und wertvolles Holz
Walnussblätter und Rinde enthalten Gerbstoffe und werden in der Naturheilkunde genutzt
Schattenbaum: Kräftige, ausladende Krone spendet Schatten
Der Walnussbaum in Mythen & Legenden
Der Walnussbaum gehört zu den geheimnisvollsten Bäumen Europas. Kaum ein anderer Baum wurde über Jahrhunderte hinweg so sehr verehrt, gefürchtet und zugleich respektvoll auf Abstand gehalten. Seine mächtige Erscheinung, sein dichter Schatten und seine späte Fruchtbarkeit machten ihn zu einem Symbol für Reife, Weisheit und verborgenes Wissen. In Mythen und Legenden erscheint der Walnussbaum immer wieder als Baum der Schwelle – zwischen Licht und Schatten, Bewusstsein und Tiefe.
Der Walnussbaum als Schwellenbaum zwischen den Welten
Im Gegensatz zur Eiche (Donar/Thor) oder zur Esche (Yggdrasil) taucht der Walnussbaum in den überlieferten Mythen nicht als offizieller Götterbaum auf. Stattdessen erscheint er im Volksglauben germanisch geprägter Regionen als sogenannter Schwellen- oder Grenzbaum.
Er stand sinnbildlich zwischen den Welten und markierte Übergänge: Zwischen Leben und Tod, Sichtbarem und Unsichtbarem, Bewussten und Unbewusstem, Schutz und Gefahr.
Deshalb pflanzte man ihn oft bewusst nicht direkt am Haus, sondern etwas entfernt – aus Respekt vor seiner Kraft. Man glaubte, dass Orte unter Walnussbäumen besonders geeignet seien für innere Einkehr, Visionen oder intensive Träume.
Der Baum wurde nicht als bedrohlich gesehen, sondern als ernst, würdevoll und machtvoll – ein Baum, der nicht Schutz verspricht, sondern Wahrheit - wenn man ihn denn respektiert.
Walnüsse als Orakel und Zeichen der Zukunft
Walnüsse galten nicht nur als Nahrungsmittel, sondern als Träger von Schutz, Weisheit und innerer Reife. Ihre harte Schale und ihr kostbarer Kern machten sie zu einem Sinnbild für das Verborgene, das nur dem Geduldigen offenbart wird.
In manchen Regionen des alpenländisch-germanischen Kulturraums wurde der Walnussbaum mit den Rauhnächten in Verbindung gebracht: Zeit der offenen Schleier. Zeit der Ahnen. Zeit der Weissagung.
Walnüsse wurden in dieser Phase als Orakel genutzt und für Schutzrituale ins Haus gelegt.
Man hat Walnüsse für einfache Weissagungsrituale genutzt. Zwei Nüsse, ins Feuer gelegt, standen für Beziehungen oder Entscheidungen. Blieben sie ruhig, galt dies als gutes Omen – sprangen sie auseinander, wurde dies als Warnung verstanden. Auch die Qualität des Kerns wurde gedeutet: Eine volle, gesunde Walnuss versprach ein kraftvolles, stabiles Jahr.
Der Hexenbaum des Mittelalters
Im Mittelalter erhielt der Walnussbaum einen ambivalenten Ruf. In vielen Regionen Europas wurde er als Hexenbaum bezeichnet. Man glaubte, dass sich Hexen nachts unter Walnussbäumen versammeln oder dort ihre Rituale abhalten würden. Besonders bekannt ist die Legende vom Walnussbaum von Benevento in Italien, der als Treffpunkt für nächtliche Hexentänze galt (siehe weiter unten).
Der Walnussbaum galt unter anderem als Aufenthaltsort von Geistern, Ahnen und Naturwesen. Kein Baum, unter den man Kinder spielen ließ oder nachts darunter schlafen sollte.
Diese Vorstellungen entsprangen weniger Angst als vielmehr dem Respekt vor der starken, unkontrollierbaren Energie des Baumes. Alles, was tief, weiblich, wissend und nicht leicht zugänglich war, wurde in jener Zeit schnell mit Magie verbunden.
Der Walnussbaum von Benevento – Ort der nächtlichen Versammlungen (Italien)
Der Walnussbaum von Benevento in Süditalien ist einer der bekanntesten mythischen Walnussbäume Europas.
Lange vor der Christianisierung war Benevento ein spiritueller Ort mit heidnischen Wurzeln.
Unter dem Walnussbaum sollen sich weise Frauen, Heilerinnen und Priesterinnen versammelt haben, um zu tanzen, zu singen und uraltes Wissen weiterzugeben.
Es ging um: Naturzyklen, Heilwissen, Übergangsrituale und weibliche Spiritualität.
Der Baum galt als Kraftplatz, an dem sich das Irdische und das Unsichtbare berührten. Nicht als Ort des Bösen. Benevento selbst galt als ein Ort weiblicher Weisheit, Naturverbundenheit und zyklischen Wissens.
Mit der Ausbreitung des Christentums, besonders ab dem 7.–10. Jahrhundert, begann die Kirche, solche Orte gezielt zu dämonisieren.
Der Walnussbaum von Benevento wurde zum angeblichen Hexensabbat-Ort erklärt, wegen der nächtlichen Zusammenkünfte. Die weisen Frauen wurden als Hexen deklariert, die mit dem Teufel, Dämonen und Sünde im Bunde waren. Der Walnussbaum wurde als Symbol für „verbotenes Wissen“ gebrandmarkt. Diese Erzählungen tauchen u. a. in kirchlichen Schriften und Predigten auf.
Ziel war nicht der Baum selbst, sondern die Zerschlagung alter spiritueller Traditionen.
Besonders im Spätmittelalter wurde Benevento zum Schreckensmythos:
Frauen, die Heilwissen hatten, galten als verdächtig
nächtliche Zusammenkünfte wurden kriminalisiert
der Walnussbaum wurde zum „Beweis“ für dämonische Praktiken
Aus Sicht der Kirche war der Walnussbaum problematisch, weil er starke Abgrenzungs- und Schattenenergie besitzt. Weil er nicht einladend, sondern prüfend wirkt. Und weil er altes Wissen besitzt, das nicht autorisiert war durch die Kirche. Diese Energie des Walnussbaums widersprach der kirchlichen Machtstruktur.
So entstand das Bild vom dämonischen Walnussbaum.
Der Walnussbaum wurde zum Symbol für verdrängte spirituelle Traditionen und tief verschüttetes Wissen.
Die Walnuss als Symbol des menschlichen Geistes
Schon in der Antike sah man in der Walnuss ein Abbild des menschlichen Gehirns. Die harte Schale entsprach dem Schädel, der filigrane Kern dem Geist und dem inneren Wissen. Daraus entstand der Mythos, dass Walnüsse die Denkfähigkeit stärken und geistige Klarheit fördern.
Der Walnussbaum wurde dadurch zum Baum der Erkenntnis. Nicht des schnellen Wissens, sondern der Weisheit, die aus Erfahrung, Reife und Geduld entsteht.
Ein Baum, der erst spät Früchte trägt – dafür aber umso reichhaltiger.
Der göttliche Baum des Jupiter (römische Mythologie)
Der wissenschaftliche Name des Walnussbaumes, Juglans regia, bedeutet übersetzt „die königliche Eichel“ oder „Eichel des Jupiter“. In der römischen Tradition wurde der Walnussbaum auch „Nux Jovis“ genannt – „Jupiters Nuss“.
In der römischen Mythologie war der Walnussbaum dem höchsten Gott Jupiter geweiht. Jupiter war der oberste Gott der römischen Mythologie – vergleichbar mit Zeus bei den Griechen. Er galt als Vater der Götter und Menschen und als höchste göttliche Autorität über Himmel und Erde. Er stand für Ordnung, Autorität und geistige Führung.
Walnüsse in Hochzeitsbräuchen
Bei Hochzeiten war es früher üblich, dem Brautpaar Walnüsse zuzuwerfen - ein Ritual, das den Übergang vom Alten ins Neue segnen sollte. Sie symbolisierten Fruchtbarkeit, Wohlstand und geistige Reife.
Das Werfen von Walnüssen auf Brautpaare geht auf römische Traditionen zurück. Verbreitet war dieser Brauch von daher in Italien, Frankreich, Spanien und Balkanregionen.
Besonders im südeuropäischen Raum markierten Walnüsse den Übergang vom Mädchen zur Frau – ein stilles, aber kraftvolles Zeichen eines neuen Lebensabschnitts.
Schutz für Haus und Kinder
Walnüsse galten als schützende Begleiter im Alltag. Walnussschalen wurden in Kinderwiegen gelegt oder im Haus aufbewahrt, um vor Albträumen, fremden Energien und dem „bösen Blick“ zu schützen. Ihre Energie wurde als erdend, stabilisierend und abwehrend empfunden.
Verbreitet war dieser Brauch besonders in bäucherlichen Kulturen in der DACH-Region sowie Osteuropa (Polen, Tschechien, Ungarn).
Walnüsse im Jahreskreis
In Mitteleuropa hatten im Herbst die Walnüsse eine rituelle Bedeutung. Zu Erntedank oder Allerheiligen wurden sie als Gaben für die Ahnen verstanden – als Zeichen der Dankbarkeit und der Verbindung zwischen den Generationen. Die Walnuss erinnerte daran, dass wahre Fülle im Inneren entsteht und Zeit braucht, um zu reifen.
Spirituelle Bedeutung des Walnussbaums
Weisheit, Reife und der Mut zur inneren Wahrheit
Der Walnussbaum ist kein Baum der Eile. Er wächst langsam, braucht Jahre, manchmal Jahrzehnte, bis er Früchte trägt – und genau darin liegt seine spirituelle Kraft. Seit jeher gilt er als Symbol für Weisheit, Reife und verborgenes Wissen.
Wer sich vom Walnussbaum angezogen fühlt, steht oft an einem inneren Wendepunkt: zwischen dem, was war, und dem, was sich erst noch zeigen will. Ein alter Zyklus geht zu Ende und etwas Neues will entstehen.
Der Walnussbaum als Baum der Weisheit
Spirituell wird der Walnussbaum mit tiefem innerem Wissen verbunden. Seine Frucht – die Walnuss – ähnelt dem menschlichen Gehirn und wurde schon in alten Kulturen als Sinnbild für Geist, Erkenntnis und Bewusstsein gesehen.
Der Walnussbaum lehrt keine schnellen Antworten. Er lädt dazu ein, Erfahrungen zu integrieren (Schattenanteile), Zusammenhänge zu erkennen und der eigenen inneren Stimme zu vertrauen. Seine Weisheit ist still, nüchtern und klar – frei von Illusionen.
Der Walnussbaum als Schwellenbaum
In vielen Überlieferungen wurde der Walnussbaum als Baum der Schwelle gesehen – zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, Licht und Schatten, Leben und Tod. Sein dichter, kühler Schatten symbolisiert Tiefe und Innenschau.
Spirituell lädt er dazu ein, auch die unbequemen Wahrheiten anzuschauen. Nicht um zu verurteilen, sondern um zu erkennen. Der Walnussbaum begleitet Übergangsphasen, Abschiede und Neuorientierungen mit Klarheit und innerer Stabilität.
Schutz durch Abgrenzung
Der Walnussbaum lehrt gesunde Abgrenzung. Seine harte Schale schützt den wertvollen Kern – eine starke Metapher für den Umgang mit der eigenen Sensibilität.
Spirituell erinnert er daran, dass Offenheit und Schutz kein Widerspruch sind. Nicht alles muss geteilt werden. Nicht jede Energie gehört aufgenommen. Wahre Stärke entsteht dort, wo innere Grenzen respektiert werden.
Der Baum der Reife und des Seelenalters
Der Walnussbaum ist ein sehr tiefgründiger, weiser Baum. Seine Weisheit ist sehr durchdringend und geht tief in dich hinein. Seine Energie ist eher ernst und erwachsen - also das Gegenteil von kindlich und verspielt.
Menschen, die sich vom Walnussbaum angezogen fühlen, tragen oft ein Gefühl von innerer Ernsthaftigkeit und Tiefe in sich. Sie spüren früh Verantwortung, denken viel nach und suchen Sinn statt Oberflächlichkeit.
In volkstümlichen Deutungen galt der Walnussbaum als Baum für Menschen mit altem Seelenwissen. Wer sich zu ihm hingezogen fühlte, so hieß es, trug bereits viel Erfahrung in sich – auch dann, wenn das äußere Leben noch im Wandel war.
Der Walnussbaum bestärkt darin, diesem inneren Wissen zu vertrauen – auch wenn der eigene Weg nicht dem schnellen, lauten Rhythmus der Welt folgt. Dieser Kraftbaum möchte, dass du deine eigene Weisheit erkennst.
Reife statt Schnelligkeit
Der Baum erinnert daran, dass wahre Fülle Zeit braucht.
Ein junger Walnussbaum trägt keine Früchte. Erst mit den Jahren entsteht seine volle Kraft. Spirituell steht er daher für Seelenreife und das Wissen, dass manche Dinge Zeit brauchen dürfen. Es braucht innere Reife, Geduld und Vertrauen.
Wenn der Walnussbaum in dein Leben tritt – im Traum, in der Meditation oder als wiederkehrendes Motiv – kann das ein Hinweis sein, dass du innerlich weiter bist, als du denkst, auch wenn sich das Außen noch nicht angepasst hat.
Weisheit wächst mit Erfahrung. Reife braucht Zeit.
Der Walnussbaum erinnert uns daran, dass Fülle nicht erzwungen werden kann. Sie entsteht, wenn wir unserem inneren Wachstum Raum geben.
Zusammenfassung zur Energie des Walnussbaums
Der Kraftbaum Walnuss ist ein weiser und tiefgründiger Baum mit einer ernsten Energie. Seine Früchte (Walnüsse) können anderen eine gesunde Nahrung sein durch die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind auch gut für das Gehirn (Symbol Weisheit) wegen den Omega-3-Fettsäuren, die in großer Menge vorhanden sind. Nur ein Walnussbaum, der ein gewisses Alter erreicht hat, kann so viele Nüsse gleichzeitig tragen. Ein junger Baum kann das nicht. Es geht dabei aber nicht nur um das Körperalter, sondern auch um das Seelenalter. Eine alte Seele ist viel weiser als eine junge Seele und hat mehr Talente und innere Wahrheiten, mit denen er andere nähren kann. Wenn du dich zu einem Walnussbaum hingezogen fühlst, dann erkenne, dass du eine alte Seele bist und Weisheit in dir trägst.
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Affirmationen zur Walnuss-Energie
Hier sind kraftvolle Affirmationen, die die Energie des Walnussbaums widerspiegeln: Weisheit, Reife, innere Stabilität und Schutz. Du kannst sie meditativ nutzen, aufschreiben oder laut wiederholen:
Ich vertraue auf meine innere Weisheit und nehme mir die Zeit, die ich für Klarheit brauche.
Geduld und Reife führen mich sicher durch alle Übergänge meines Lebens.
Ich bewahre mein inneres Wissen und öffne mich achtsam für neue Erkenntnisse.
Meine Entscheidungen entstehen aus Ruhe, Klarheit und bewusstem Vertrauen.
So kannst du die spirituelle Energie des Walnussbaums nutzen
Der Walnussbaum ist seit jeher ein Symbol für Weisheit, Reife, Schutz und inneres Wissen. Es gibt verschiedene Wege, diese Kraft bewusst in den Alltag zu integrieren.
1. Meditation unter oder in der Nähe eines Walnussbaums
Der direkteste Weg, die Energie des Walnussbaums zu spüren, ist die Meditation in seiner Nähe: Setze dich unter den Baum oder lehne dich an seinen Stamm. Atme bewusst und langsam ein und aus. Visualisiere, wie die Energie des Baumes durch deine Füße in deinen Körper fließt und dich zentriert und geerdet.
Möglicherweise erfährst du, dass du unter einem Walnussbaum klarer denken und tiefe innere Antworten wahrnehmen kannst.
2. Traum- und Reflexionsrituale
Der Walnussbaum wird oft mit verborgenem Wissen und innerer Einsicht verbunden. Nutze diese Kraft für:
Traumtagebücher: Schreibe deine Träume oder Erkenntnisse nach der Meditation auf. Der Walnussbaum soll Träume intensivieren.
Rituale bei Übergängen: Wenn du einen Lebensabschnitt abschließt oder eine Entscheidung treffen willst, kann der Walnussbaum als Symbol für Reife und Geduld dienen.
Die Form der Walnuss selbst – harte Schale, wertvoller Kern – symbolisiert, dass Wahrheit geschützt, aber zugänglich ist, wenn man aufmerksam ist.
3. Waldspaziergänge und Waldbaden
Der Walnussbaum kann auch energetisch über kurze Aufenthalte in der Natur genutzt werden: Spaziere bewusst durch Alleen oder Parks mit Walnussbäumen. Beobachte die Krone, die Blätter, die Nüsse – nimm ihre ruhige, ernste Präsenz wahr. Dies wirkt beruhigend auf das Nervensystem und hilft, innere Klarheit zu entwickeln.
4. Kreative Arbeit mit Walnussmaterialien
Auch Walnüsse, Blätter oder Holz können die spirituelle Verbindung stärken:
Walnüsse als Meditationsobjekte – in der Hand halten, sich auf ihren Kern konzentrieren.
Walnussblätter oder kleine Holzstücke in Ritualräumen oder auf dem Schreibtisch platzieren, um die Energie von Weisheit und Geduld ins tägliche Leben zu holen.
Tee aus Blättern: bewusst trinken, achtsam auf den Geschmack achten, die Wirkung als beruhigendes Ritual spüren.
5. Visualisierung & Innere Arbeit
Wenn kein Walnussbaum in der Nähe ist, kannst du seine Energie über Visualisierung nutzen: Stelle dir einen alten, kräftigen Walnussbaum vor. Visualisiere, wie seine tiefe Verwurzelung und seine kräftige Krone deine Gedanken klären und Stabilität verleihen. Verbinde dich mental mit der geduldigen, schützenden Weisheit des Baumes.
Der Baum lehrt: Weisheit braucht Zeit, Reife zeigt sich erst langsam, und innere Klarheit wächst aus Geduld und Selbstbeobachtung.
Heilwirkungen des Walnussbaums in der Naturheilkunde
1. Walnüsse – Anti-Aging, Psyche und Gehirn
Die essbaren Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, pflanzlichem Eiweiß, Mineralstoffen und Antioxidantien. Sie stärken Herz und Gefäße, fördern die Gehirnfunktion und wirken leicht entzündungshemmend. In der naturheilkundlichen und ayurvedischen Tradition werden Walnüsse als kräftigende Nahrung geschätzt, die Körper und Geist ausgleicht und Energie liefert.
Darum sind Walnüsse so gesund:
Reich an Omega-3-Fettsäuren (ALA), die Herz und Gefäße stärken, den Blutdruck regulieren und Entzündungen im Körper senken können
Walnüsse liefern hochwertiges pflanzliches Protein, das wichtig für Muskeln, Zellaufbau und Regeneration ist.
Viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Zink, Eisen, Phosphor, Mangan und Kupfer.
Walnüsse haben eine antioxidative Wirkung. Sie enthalten Polyphenole und Vitamin E, die die Zellen schützen, oxidativen Stress reduzieren und die Alterungsprozesse verlangsamen können.
Sie haben eine positive Wirkung auf Gehirn: Durch die Kombination aus Omega-3, Vitamin E und Antioxidantien unterstützen Walnüsse Gedächtnis, Konzentration und Nervenfunktion.
Positive Auswirkungen auf die Psyche: Regelmäßiger Walnussverzehr kann die Stimmung leicht stabilisieren.
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2. Walnussblätter – Verdauung und Entgiftung
Ein Tee aus den Blättern des Walnussbaums (Juglans regia) ist ein klassisches Naturheilmittel. Die Blätter enthalten Gerbstoffe, Flavonoide, Polyphenole und ätherische Öle, die unterschiedliche gesundheitliche Effekte haben.
Auch kann eine Walnuss-Tinktur (Flüssigextrakt aus Schalen und Blättern) verwendet werden als Nahrungsergänzung.
Verdauung & Stoffwechsel
Walnussblätter wirken mild adstringierend und können die Verdauung regulieren. Sie unterstützen bei leichten Magen-Darm-Beschwerden, gereizten Schleimhäuten und regen sanft Entgiftungsprozesse an. Der Tee kann den Darm beruhigen und die Verdauung ausgleichen, ohne zu stark zu wirken.
Blutreinigung & Entgiftung
In der Volksmedizin werden Walnussblätter auch zur Unterstützung der Blutreinigung genutzt. Sie wirken leicht diuretisch und können den Körper bei Entgiftungsprozessen begleiten.
Hautpflege & äußerliche Anwendungen
Der Tee kann zudem äußerlich angewendet werden, zum Beispiel als Umschlag bei Hautreizungen oder kleinen Entzündungen. Oder als Zusatz für ein beruhigendes Bad. Die enthaltenen Gerbstoffe wirken adstringierend, beruhigen die Haut und fördern ihre Regeneration.
3. Walnussrinde – adstringierend und stabilisierend
Die Rinde des Baumes ist besonders reich an Gerbstoffen und wirkt adstringierend. Sie wurde traditionell genutzt, um den Körper bei Durchfall, leichten Entzündungen oder Hautproblemen zu unterstützen. Rinde und Blätter zusammen bilden ein kraftvolles Duo für die natürliche Regulation und Stärkung des Körpers.
4. Walnussöl – nährend für Haut und Sinne
Kaltgepresstes Bio-Walnussöl aus den Kernen ist nicht nur als Speiseöl wertvoll, sondern auch für die äußere Anwendung. Es nährt die Haut, stärkt die Barrierefunktion und wirkt antioxidativ. In der Massage oder Hautpflege verbindet es körperliche Pflege mit energetischer Balance.
5. Black Walnut - Antimikrobielle und antiparasitäre Wirkung
Extrakte aus der Schale der Schwarznuss (black walnut) werden traditionell zur Bekämpfung von Parasiten (z. B. Darmwürmer) eingesetzt. Die enthaltenen Tannine wirken antibakteriell und antifungal. Doch Vorsicht: Die Schale ist stark konzentriert und kann bei innerlicher Anwendung toxisch wirken, besonders in hohen Dosen.
Black Walnut kann als Schwarznuss Tinktur oder als Pulver-Extrakt in Kapseln gekauft werden. Je nach Anwendungsgebiet.
Die schönsten Orte für Walnussbäume in Deutschland
1. Alter in Tilzow (Insel Rügen)
Zwischen Feldern und Wiesen bei Tilzow auf Rügen steht ein beeindruckender alter Walnussbaum mit einem Stammumfang von ca. 500 Metern und vermutlich über 100 –150 Jahre alt. Ein echtes Naturdenkmal in der Landschaft.
2. Walnuss-Quartier Worfelden (Hessen)
Im Walnuss-Quartier bei Worfelden im Regionalpark Rhein-Main kannst du eine ganze Allee und Gruppen von Walnussbäumen erleben, auf Bänken verweilen und mehr über die Naturgeschichte des Baumes erfahren.
3. Obstanbaugebiete & Weinlandschaften (Taunus, Rheingau, Franken)
In milden Weinbauregionen wie am Taunus, an der Mosel oder in Franken gibt es zahlreiche alte Walnussbäume – oft als Hofbaum oder in Feldlagen, wo sie schon seit Generationen stehen und im Herbst reich tragen. (taunus-nachrichten.de)
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Die Autorin des Blogs
Seit jeher üben Bäume eine tiefe Faszination auf mich aus – ihre majestätische Präsenz, ihre stille Weisheit und ihre kraftvolle Energie. Ich verbinde mich meditativ mit ihnen und erforsche die mythologischen Hintergründe verschiedener Baumarten. In meinem Blog teile ich meine Erkenntnisse über die spirituelle Bedeutung der Bäume und lade dich ein, die verborgenen Botschaften der Natur zu entdecken.
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Baum der Weisheit und seelischen Reife